TV-Spendengala zugunsten krebskranker Menschen

Patientin - pixabay

„Willkommen bei Carmen Nebel“ am 13. September 2014 im ZDF

Berlin/Bonn (hg) – Am Samstag, den 13. September 2014, beginnt um 20.15 Uhr die TV-Spendengala „Willkommen bei Carmen Nebel – Die große Show der Jubiläen “. Live aus dem Velodrom in Berlin präsentiert die beliebte Moderatorin ein unterhaltsames Abendprogramm mit Stars wie Nana Mouskouri, Helmut Lotti, José Feliciano, Roland Kaiser und der erfolgreichen Tanzshow Riverdance. Zudem bittet Carmen Nebel, Botschafterin der Deutschen Krebshilfe, um Spenden für die Organisation. Sie stellt Menschen und Projekte vor, die Betroffenen Mut machen und erfolgreich gegen den Krebs kämpfen.

Carmen Nebel würdigt mit ihren Gästen, die alle in diesem Jahr ebenfalls ein persönliches Jubiläum feiern, das 40-jährige Engagement der Deutschen Krebshilfe. Die Organisation trug seit ihrer Gründung am 25. September 1974 maßgeblich dazu bei, die Heilungschancen krebskranker Menschen und ihre Versorgung stetig zu verbessern. Für die Moderatorin ist es eine Herzensangelegenheit, sich für Krebskranke zu engagieren: „Die Diagnose Krebs verändert das Leben eines Menschen von einer Sekunde auf die andere dramatisch. Die Betroffenen brauchen eine bestmögliche Versorgung und umfassende Informationen – aber sie brauchen auch unsere Solidarität und Fürsorge“. Carmen Nebel ist seit März 2010 als Botschafterin der Deutschen Krebshilfe aktiv.

Im letzten Jahr konnte Carmen Nebel in ihrer Benefizgala über 2,6 Millionen Euro für die Deutsche Krebshilfe sammeln. Die Organisation förderte mit diesen Spenden Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung. Den Betroffenen und ihren Angehörigen zu helfen, ist dabei das wichtigste Anliegen der Deutschen Krebshilfe. Ihre Aktivitäten finanziert die gemeinnützige Organisation ausschließlich aus Spenden und freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung.

Während der ZDF-Gala und anschließend noch bis 24 Uhr sowie am Sonntag von 9 bis 13 Uhr können die Zuschauer telefonisch spenden unter der Aktionstelefonnummer 01 80/2 10 10 30 (6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunknetz) oder über die Faxnummer 01 80/2 10 10 50. Die Kontonummer der Deutschen Krebshilfe lautet: 82 82 82 bei der Kreissparkasse Köln (BLZ 370 502 99), IBAN: DE23 3705 0299 0000 8282 82, BIC: COKSDE 33.

Pressemitteilung der Deutschen Krebshilfe e.V.

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  • Krebssymbol - pixabay
    Krebsthemen

    Berlin, 30. März 2012 – Kinder krebskranker Eltern haben viele Fragen und Sorgen. Noch bevor der Kummer zu groß wird, kann professionelle Hilfe für die ganze Familie ratsam sein. Die Berliner Krebsgesellschaft unterstützt jetzt mit 60 000 Euro das Projekt „Hilfen für Kinder krebskranker Eltern“ – und erweitert ihr Beratungsangebot indem sie betroffenen Familien psychologische Unterstützung anbietet.

    Kinder können sehr unterschiedlich auf die Krebserkrankung ihrer Eltern reagieren. Manche ziehen sich zurück und behalten den Kummer lieber für sich. Andere werden unruhig, zeigen Verhaltensauffälligkeiten oder entwickeln psychosomatische Symptome. „Nicht alle Kinder krebskranker Eltern benötigen Hilfe von außen“, sagt Dr. med. Hubert Bucher, Geschäftsführer der Berliner Krebsgesellschaft. „Aber bei manchen wird die Belastung so stark, dass sie es aus eigener Kraft nicht schaffen, mit der bedrohlichen Wirklichkeit umzugehen.“

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  • Eine natürliche Killerzelle (oben) trifft auf eine Krebszelle. Unter dem Mikroskop sehen die Forscher, dass das neu entdeckte Protein S10A6 (rot) an der Kontaktfläche vermehrt vorkommt. - Grafik: Maxi Scheiter/HZI
    Forschung

    Eine natürliche Killerzelle (oben) trifft auf eine Krebszelle. Unter dem Mikroskop sehen die Forscher, dass das neu entdeckte Protein S10A6 (rot) an der Kontaktfläche vermehrt vorkommt. - Grafik: Maxi Scheiter/HZIWissenschaftler am HZI haben erstmals die Gesamtheit aller Proteine in natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) gesunder Menschen untersucht. Das entdeckte „Protein-Repertoire“ zeigt, dass Immunzellen dieses Typs nicht nur eine akute Virusinfektion abwehren können, sondern auch langfristig Informationen über frühere Infektionen speichern. Die Forscher identifizierten neue Proteine, mit deren Hilfe sich der Zustand der NK- Zellen bestimmen lässt.

    Die Erkenntnisse könnten die Grundlage für personalisierte Therapien verbessern. Das Immunsystem des Menschen hat sich auf vielfältige Weise spezialisiert, um effektiv gegen Krankheitserreger vorgehen zu können. Für die Bekämpfung von Viren und Tumorzellen sind unter anderem die NK-Zellen verantwortlich. Bewaffnet mit Kügelchen voller Enzyme, die geschädigte Zellen zum Platzen bringen können, patrouillieren die Wächter mit dem brutal klingenden Namen durch unseren Körper. Auf ein Signal hin feuern sie ihre Munition ab, nachdem sie eine spezielle Kontaktfläche zur anvisierten Zielzelle ausgebildet haben. Wie wir Menschen altern auch NK-Zellen und werden reifer. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), des Städtischen Klinikums Braunschweig und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften haben untersucht, was sich in dabei in ihrem Inneren abspielt. Ihre Ergebnisse publizierten sie in der Fachzeitschrift Molecular & Cellular Proteomics.

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