Unterschätzte Gefahr: Weißer Hautkrebs

Weisser Hautkrebs - Quelle: Universitäts-Hautklinik Tübingen
Weisser Hautkrebs - Quelle: Universitäts-Hautklinik Tübingen

Hautkrebs –  Sonne gilt als wichtig und gesund für den Körper, doch übertriebenes Sonnenbaden schädigt die Haut langfristig und führt im schlimmsten Fall sogar zu Krebserkrankungen der Haut. Weißer Hautkrebs, das sogenannte Basalzellkarzinom, zählt dabei zu den häufigsten Krebsarten überhaupt – Tendenz steigend. Im Gegensatz zum Melanom, dem schwarzen Hautkrebs, bildet das Basalzellkarzinom nur sehr selten Tochtergeschwüre und gilt damit als sehr gut behandelbar. Zu spät erkannt, zerstört das Karzinom allerdings Weichteile sowie darunter liegende Knorpel und Knochen.

Tumore besonders in sensibler Gesichtsregion effektiv und möglichst unauffällig behandeln

Oft erneute Operation nötig

In einigen Fällen tritt das Basalzellkarzinom auch nach der operativen Entfernung erneut auf. So muss bei etwa 30 Prozent der Patienten noch einmal Gewebe entfernt werden. „Deshalb wenden wir in unserer Klinik das sogenannte zweizeitige Vorgehen an“, erklärt Dr. Ingo Dantzer, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Leiter der Klinik am Weserbogen in Nienburg. Nach dem Eingriff deckt der Chirurg die Wunde für einige Tage mit künstlicher Haut ab. Erst wenn die mikroskopische Untersuchung die vollständige Entfernung des Tumors aus dem umliegenden gesunden Gewebe bestätigt, vernäht der Operateur die Wunde.

Ästhetik sehr wichtig

Häufig entsteht das Basalzellkarzinom in der sensiblen Gesichtsregion. Dr. Dantzer legt deshalb besonderen Wert auf eine ästhetische Versorgung mit einer möglichst unauffälligen Narbe. „Mit der sogenannten Nahlappenplastik verschieben wir sozusagen umliegendes Haut- und Unterhautgewebe in den operierten Bereich und gleichen so kleinere und mittelgroße Defekte aus“, erläutert Dr. Dantzer. Auch für größere Regionen im Gesicht stehen verschiedene Methoden zur Rekonstruktion zur Verfügung. Dank dieser Verfahren lassen sich sehr gute Heilungsraten ohne ästhetische oder funktionelle Einschränkungen für die Betroffenen erzielen. Übrigens: Ab 35 Jahren übernehmen die gesetzlichen Kassen alle zwei Jahre die Untersuchung zur Hautkrebs-Vorsorge.

Weitere Informationen unter www.klinik-am-weserbogen.de.

Kurzporträt: Die Klinik am Weserbogen in Nienburg wurde 2011 eröffnet und ist spezialisiert auf die Bereiche Ästhetische Chirurgie und Implantologie. Sie verfügt über eine hochmoderne Ausstattung nach neuestem technischem Standard. Zwei Patientenzimmer ermöglichen neben der ambulanten Versorgung auch die stationäre Betreuung überregionaler Patienten. Als Facharzt für Mund- Kieferund Gesichtschirurgie führt Dr. Ingo Dantzer ästhetische Korrekturen im gesamten Gesichts- und Halsbereich durch. Auf dem Gebiet der Kieferchirurgie zählt das komplette Spektrum der Implantatbehandlung und prothetischen Versorgung zu seinen operativen Schwerpunkten. Nach dem Studium der Human- und Zahnmedizin absolvierte Dr. Dantzer seine Facharztausbildung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Bereits seit 1997 ist er in eigener Praxis in Nienburg tätig. Seit Beginn seiner Ausbildung blickt er nunmehr auf eine schon mehr als 30-jährige Zeit der hochspezialisierten Qualifikation und Vertiefung seines Expertenwissens zurück. Dr. Dantzer ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG), der Deutschen Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich (DGI) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK).

K o n t a k t
Klinik am Weserbogen
Dr. Ingo Dantzer
Mühlenstraße 2 – 4
31582 Nienburg/Weser
E-Mail: info@klinik-am-weserbogen.de
Tel.: 05021-922 68 0
Fax: 05021-922 68 18

Pressemitteilung Klinik am Weserbogen


Krebszeitung

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