Urologen werben um Nachwuchs:

Prof. Dr. med. Michael Stöckle - Quelle: Wahlers PR
Prof. Dr. med. Michael Stöckle - Quelle: Wahlers PR

Schülertag auf dem 65. DGU-Kongress in Dresden

Dresden. Für den schon traditionellen Schülertag auf ihrem Jahreskongress hat sich die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) diesmal etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Beim 65. DGU-Kongress, der vom 25. bis 28. September 2013 in der Messe Dresden stattfindet, wird an zwei Tagen ein hochmoderner DaVinci-Operationsroboter installiert sein, an dem Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe nicht nur die Funktionsweise demonstriert wird, sondern an dem sie über Monitor und Konsole selbst ihre Fähigkeiten erproben können.

Die hochinnovative Technik ist Teil der Veranstaltung „Werde Urologin/Urologe für einen Tag!“, die Medizin zum Anfassen bietet und Karrierechancen in der Urologie aufzeigt.

Die Bedeutung roboterassistierter Operationstechnik unterstreicht auch DGU- und Kongresspräsident Prof. Dr. Michael Stöckle: „Die Patientenzahlen bei allen aktiven DaVinci-Zentren gehen deutlich nach oben.“ Weil die Lernkurve für die Arbeit mit dem DaVinci jedoch hoch sei, könne man gar nicht früh genug beginnen, künftige Medizinstudenten auch für diese Technik zu begeistern und zu sensibilisieren.

Der Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg hat bereits 2006 begonnen, mit dem DaVinci-System zu operieren – heute sind es an seiner Klinik mehr als 650 Eingriffe pro Jahr. Prof. Dr. Stöckle: „Der DaVinci erlaubt uns, die Vorteile der offenen Operation, insbesondere die Geschicklichkeit unserer Handgelenke ins Körperinnere des Patienten zu übertragen und zu verbinden mit den Vorteilen der minimalinvasiven Chirurgie – kleine Zugangswege, geringerer Blutverlust, optimierte Sichtverhältnisse, dreidimensionales Blickfeld mit beliebigen Vergrößerungsmöglichkeiten.

Davon profitieren besonders die Patienten, die sich häufig von einem Eingriff per DaVinci schneller erholen als nach einer klassischen offenen OP.“ Bereits seit einigen Jahren bemüht sich die DGU auf ihren Jahreskongressen intensiv um den Nachwuchs von übermorgen. Bei dieser vierten Auflage des Schülertages steht mit dem DaVinci-System jetzt erstmals eine hochexklusive Technik bereit, die selbst ein Großteil professioneller Chirurgen bis heute noch nicht ausgiebig testen konnte. Der Initiator der Schülertage auf den DGU-Kongressen, Dr. med. Dr. phil. Stefan Buntrock, ermuntert junge Oberstufenschüler, sich für den Schülertag anzumelden: „Fachkliniken haben ihre Talentscouts vor Ort. Da lassen sich gut Kontakte knüpfen, und es wird sich sicher auch das eine oder andere Praktikum anbahnen“, so der Chefarzt der Klinik am Kurpark in Bad Wildungen.

DGU-Pressesprecherin Prof. Dr. med. Sabine Kliesch freut sich darauf, die Schülerinnen und Schüler in Dresden zu begrüßen und betont: „Angesichts der demographischen Entwicklung unserer Gesellschaft sind die Zukunftsaussichten in der Medizin, und besonders in der Urologie, sehr gut.“ Dr. Dr. Buntrock, der als Urologe in einem Zentrum für Anschlussheilbehandlung und Rehabilitation verantwortlich tätig ist, sieht die operative Zukunft in Systemen wie dem DaVinci.

Die Urologen seien die ersten gewesen, die die Vorteile dieser Technik erkannt und in ihre Arbeit einbezogen hätten. Gemeinsam mit der Gesellschaft urologischer Assistenzärzte (GeSRU) macht er sich dafür stark, durch die Schülertage Interesse und Begeisterung für die Medizin zu schaffen und dem Ärztemangel in Deutschland entgegenzuwirken.

Für Schülerinnen und Schüler gymnasialer Oberstufen in Dresden und Umgebung ist die Anmeldung für den Schülertag auf dem DGU-Kongress 2013 am 26. oder 27. September jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr im Gartensaal der Messe Dresden über die DGU-Pressestelle erforderlich. Tel.: 040 – 79140560 oder 0170 – 4827287, E-Mail: redaktion@bettina-wahlers.de.

Die Teilnahme ist kostenfrei und einzeln oder im Klassenverband möglich. Medienvertreter erwartet in der Messe Dresden ein voll ausgestattetes Presszentrum. Die Eröffnungs-Pressekonferenz findet am Donnerstag, dem 26. September 2013, 15:00 bis 16:30 Uhr statt. Ein Pressegespräch mit DGU- und Kongresspräsident Prof. Dr. Michael Stöckle ist für den 27. September, 12:00 bis 13:00 Uhr geplant. Akkreditierungen sind bereits jetzt unter www.dgu-kongress.de/index.php?id=317 möglich.

Weitere Informationen:
DGU-Kongress-Pressestelle
Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
Stremelkamp 17
21149 Hamburg
Tel: 040 – 79 14 05 60
Fax: 040 – 79 14 00 27
Mobil: 0170 – 48 27 28 7
E-Mail: redaktion@bettina-wahlers.de
www.dgu-kongress.de
www.urologenportal.de

DGU-Kongres-Pressestelle, Bettina-Cathrin Wahlers, Sabine Martina Glimm

Forschungsimpulse für personalisierte Krebstherapien


Krebszeitung

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  • Blasenspiegelung (Zystoskopie) beim Mann mit einem flexiblen Zystoskop - Bild: Detlef Höwing
    Harnblasenkrebs

    Im letzten Artikel haben wir über die Risiken, die zu Harnblasenkrebs führen können, aufgeklärt und über mögliche Vorsorge- und Früherkennung berichtet, der ein Mittel darstellt, frühzeitig Blasenkrebs zu erkennen. In diesem Artikel beschäftigen wir uns nun mit den diagnostischen Möglichkeiten, Harnblasenkrebs (auch Blasenkrebs oder medizinisch Urothelkarzinom genannt) zu erkennen.

    Symptome

    Harnblasenkrebs wird oftmals zu spät erkannt, da Symptome der Erkrankung oft sehr spät auftreten und von Arzt wie Patient falsch gedeutet werden können, da gleiche Symptome auch auf weniger gefährliche Erkrankungen hinweisen können. Gerade der Anteil der zu spät diagnostizierten Frauen ist sehr hoch, da bestimmte Frauenleiden die gleiche Symptomatik haben können.

    Die Symptome im Einzelnen:

    • Häufig auftretende Infekte oder Entzündungen der Harnblase
    • Schmerzen beim Wasserlassen
    • Häufiger Harndrang
    • Harninkontinenz
    • Harnverhalt
    • Sichtbare oder nicht sichtbare Blutbeimengungen im Urin (Makro- oder Mikrohämaturie)
    • Zellklumpen im Urin

    Wenn diese Symptome auftreten, ist unbedingt der Arztbesuch bei einem Urologen zu empfehlen, der den Ursachen auf den Grund gehen wird. Bei Blutbeimengungen im Urin ist auf jeden Fall ein Harnblasenkrebs auszuschließen, so die Empfehlung der internationalen Leitlinien zum Harnblasenkrebs

    Schmerzen entstehen oft erst sehr spät in weit fortgeschrittenen Stadien oder wenn ein Harnleiter (von der Niere zur Harnblase) oder die Harnröhre durch einen Tumor verlegt ist. In diesem Fall können die Schmerzen auch in den Flanken oder im Rücken sein, wegen der Stauung oder Entzündung der betroffenen Niere.

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  • Tumor mit Salmonellen. Die gelb-grünen Punkte sind Bakterien, in blau ist die Außengrenze des Tumors dargestellt.
    DGU-Kongress 2013

    Dresden. Horrormeldungen über Patienten, die in der Klinik aufgrund von Krankenhausinfektionen noch kränker werden, immer mehr Krankheitserreger, gegen die Antibiotika nicht mehr wirken: Wie ernst ist die Situation? Immerhin wird aktuell für einen der häufigsten Erreger in deutschen Krankenhäusern, den Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA), vom Robert-Koch-Institut ein leichter Rückgang verzeichnet.

    • Sind urologische Patienten besonders gefährdet?
    • Was tun Urologen in Klinik und Praxis gegen Krankenhauskeime und multiresistente Erreger?

    Auf dem 65. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vom 25. bis 28. September 2013 in Dresden gibt es Antworten.

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