vdek-Pressestatement zu den Koalitionsgesprächen

Krankenkassen - pixabay
Krankenkassen - pixabay

Berlin – Anlässlich der heutigen Sitzung der AG Gesundheit zu den Koalitionsgesprächen (u. a. zum Thema Pflege) erklärt Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek):

„Eine Reform der Pflegeversicherung ist eine zentrale Aufgabe der nächsten Bundesregierung. Diese Reform muss die Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs in den Focus stellen. Pflegebedürftigkeit darf nicht mehr allein von der Feststellung der körperlichen Einschränkungen abhängig sein, sondern muss auch gleichberechtigt die Alltagskompetenz und Möglichkeit zur Teilhabe am sozialen Leben berücksichtigen. Dafür muss die Bundesregierung die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen. Der aktuelle festgeschriebene Beitragssatz von 2,05 Prozent bzw. 2,3 Prozent sollte daher angemessen angepasst werden. Um die Pflegeversicherung demografiefester zu gestalten, sollten die Leistungen zudem regelmäßig dynamisiert und an den wachsenden Bedarf angepasst werden.

Wichtig ist, dass die pflegerische Versorgung auch weiterhin im Rahmen der sozialen Pflegeversicherung sichergestellt wird. Dies sollte nicht infrage gestellt werden. Der sogenannte Pflege-Bahr als individualisierte Kapitaldeckungsmodelle in der Pflegeversicherung hat sich nicht bewährt und sollte daher in ein Auslaufmodell umgewandelt werden. Auch die private Pflegeversicherung muss ihren Solidarbeitrag leisten. Deshalb sollte die private Pflegeversicherung zukünftig am Finanzausgleich beteiligt werden. Rückstellungen von über 25 Milliarden Euro sprechen eine deutliche Sprache.“

Kontakt: Ansprechpartnerin:
Michaela Gottfried
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Pressesprecherin und Abteilungsleiterin Kommunikation
Askanischer Platz 1
10963 Berlin
Tel.: 0 30 / 2 69 31 – 12 00
Fax: 0 30 / 2 69 31 – 29 15
Mobil: 01 73 / 25 13 13 3
michaela.gottfried@vdek.com

Pressemitteilung des Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), Michaela Gottfried

Behindertengleichstellungsgesetz erfüllt Erwartungen nicht


Krebszeitung

--Download vdek-Pressestatement zu den Koalitionsgesprächen als PDF-Datei --


  • Ohne hinreichenden UV-Schutz entstehen beim Sonnenbaden erhebliche Strahlenbelastungen, die zu Hautkrebs führen können.
    Hautkrebs

    Stinstedt im April 2012. Durch warmes, sonniges Wetter steigt das seelische und oft auch körperliche Wohlbefinden. Deshalb nutzen viele Menschen die Sonne in den Sommermonaten so gut wie möglich aus. Allerdings weiß jedes Kind, dass ein ausgiebiges Sonnenbad mitunter zu bösen Folgen führt, wenn kein ausreichender Hautschutz besteht. Es treten Rötungen auf, betroffene Hautstellen reagieren empfindlich auf Druck. Verbrennungserscheinungen führen im schlimmsten Fall zu Bläschen, durch welche sich die Haut später abschält. Außerdem lässt Sonne die Haut altern, was gerade für Frauen eine ungeliebte Begleiterscheinung darstellt. Als gefährlichste Langzeitschädigung gilt Hautkrebs. Zur Vorsicht wird also geraten. Neben Sonnencreme gibt es noch weitere Möglichkeiten, seine Haut auf die UV-Einstrahlung vorzubereiten. „Auch die richtige Ernährung spielt beim Thema Sonnenschutz eine Rolle“, erklärt Torsten Rathjen, Geschäftsführer der Hecht-Pharma GmbH.

    […mehr lesen]

  • PET/MR-Aufnahme des Schädels Quelle: Siemens AG
    Brustkrebs
    Berlin – Eine Untersuchung, die Krebsmetastasen im Körper zuverlässig aufspürt, wird in Deutschland bisher kaum eingesetzt. Dabei stufen internationale Experten die PET/CT, eine Kombination aus Positronen-Emissions-Tomografie (PET) und Computertomografie (CT), bei sechs häufigen Krebserkrankungen teilweise als unverzichtbar [...mehr lesen]

Google News – Gesundheit