Veränderter Anwendungsbereich von Navelbine® Oral

Lungenkrebszelle bei der Teilung Quelle: Dr. Felix Bestvater, Deutsches Krebsforschungszentrum

Seit kurzem stehen für die Behandlung von Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) deutlich mehr Therapieoptionen zur Verfügung.

Entsprechend dem neuen Zulassungstext kann Navelbine® Oral (Vinorelbin) zur „Behandlung des nicht kleinzelligen Bronchialkarzinoms (Stadium 3 oder 4)“ eingesetzt werden. Dies bedeutet, dass Navelbine® Oral sowohl in jeder Kombination mit anderen antineoplastischen Therapeutika als auch mit Strahlentherapie zum Einsatz kommen kann, soweit sich diese Kombinationen als wirksam und verträglich erweisen haben. Darüber hinaus lässt diese Zulassung auch die adjuvante Therapie mit Navelbine® Oral von NSCLC-Patienten im Stadium III zu. Damit handelt es sich um die erste Substanz, die zumindest für Stadium III-Patienten zulassungskonform in der Adjuvanz verabreicht werden kann!

Bei der Therapie des metastasierten Mammakarzinoms wurde Veränderung der klinischen Routine sowie die wesentlichen Vorteile der alleinigen Gabe von Navelbine® Oral Rechnung getragen. Sehr viele Patientinnen erhalten einerseits bereits in der Adjuvanz eine Kombination aus Anthrazyklinen und Taxanen und sollen andererseits gemäß S3-Leitlinie und Leitlinie der AGO-B wann immer möglich eine Monotherapie erhalten. Entsprechend ist Navelbine® Oral als „Monotherapie bei Patientinnen mit metastasierendem Brustkrebs (Stadium 4), bei denen eine Behandlung mit einer anthrazyklin- und taxanhaltigen Chemotherapie versagt hat oder nicht angezeigt ist“, zugelassen.

Weiterführende Informationen

NAVELBINE® ORAL

NAVELBINE® ORAL (Vinorelbin) ist indiziert zur Behandlung des nicht kleinzelligen Bronchialkarzinoms (Stadium 3 oder 4).

NAVELBINE® ORAL (Vinorelbin) ist ebenfalls indiziert als Monotherapie bei Patientinnen mit metastasierendem Brustkrebs (Stadium 4), bei denen eine Behandlung mit einer anthrazyklin- und taxanhaltigen Chemotherapie versagt hat oder nicht angezeigt ist.

Lungenkrebs

Nach Schätzungen sterben jedes Jahr weltweit über 1.000.000 Menschen an Lungenkrebs. Von den jährlich über 40.000 Patienten mit Lungenkrebs in Deutschland leiden etwa 80% an einem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC). Das Lungenkarzinom ist vornehmlich eine Erkrankung des höheren Lebensalters: Im Schnitt sind die Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose 70 Jahre alt, ein Drittel der Patienten ist über 75 Jahre. Die meisten Patienten haben bei Diagnosestellung bereits eine fortgeschrittene Erkrankung, die schwer zu behandeln und mit einer schlechten Prognose assoziiert ist. Nur etwa 10% der Lungenkrebspatienten leben noch fünf Jahre nach der Diagnose. In mehreren Studien konnte inzwischen gezeigt werden, dass Patienten von Zytostatika der dritten Generation wie NAVELBINE® (Vinorelbin) in Kombination mit platinhaltigen Substanzen profitieren können.

Mammakarzinom

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Fast jede zehnte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. Dank moderner Therapien sind heute 80 Prozent aller Brustkrebsfälle heilbar. Bei HER2-positivem Brustkrebs handelt es sich um eine besonders aggressive und schnell wachsende Tumorart, die etwa bei 20 Prozent aller Patientinnen vorkommt. Seit fast 10 Jahren steht für diese Karzinome eine zielgerichtete Therapie mit Antikörpern in Kombination mit Chemotherapie zur Verfügung, die die Überlebenschancen der betroffenen Frauen wesentlich verbessern konnte.

Pierre Fabre

Pierre Fabre Pharma GmbH ist ein Unternehmen der Laboratoires Pierre Fabre und seit 10 Jahren mit zurzeit 80 Mitarbeitern, davon 44 Mitarbeiter im pharmazeutischen Außendienst, in Freiburg ansässig.

Hauptgeschäftsbereiche sind Urologie, Gynäkologie und Onkologie mit Produkten wie Tardyferon® und NAVELBINE®. Die Laboratoires Pierre Fabre operieren weltweit in 130 Ländern in den Bereichen Arzneimittel und Kosmetik. In 2009 wurde mit über 9.000 Mitarbeitern, davon 1.400 Beschäftigte im Forschungsbereich, ein Umsatz von ca. 1.8 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Pressekontakt:
Pierre Fabre Pharma GmbH
Wibke Wehrle
Jechtinger Strasse 13
79111 Freiburg
Telefon: 0761 /45 261-0
Fax: 0761 / 45 261-868
E-Mail: wibke.wehrle@pierre-fabre.de
Kontakt
Pierre Fabre Pharma GmbH
Dr. med. Christian RoséLeiter Medizinische Wissenschaft und klinische Forschung Onkologie
Telefon : 0761 /45 261-0
Fax: 0761 / 45 261-858
E-Mail: christian.rose@pierre-fabre.de 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.oncosite.de

Pressemitteilung Pierre Fabre Pharma GmbH, Wibke Wehrle


Krebszeitung

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  • UBC-Rapid - Quelle: consile
    Harnblasenkrebs

    Krebs kann zurückkehren, auch wenn er längst besiegt erscheint. Ein Tumor, bei dem es besonders häufig zu Rückfällen, so genannten Rezidiven kommt, ist Blasenkrebs. 50 bis 90 Prozent der Betroffenen müssen damit rechnen, dass nach der ersten Therapie erneut eine bösartige Geschwulst in ihrer Blase wächst. Deshalb sind engmaschige Kontrolluntersuchungen extrem wichtig. Rezidive können dadurch früh erkannt und effektiv behandelt werden.

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  • Links: CT-Aufnahme, rechts: PET, Mitte: Kombination; Patient mit Lungentumor vor (oben) und nach (unten) Hochpräzisionsbestrahlung.Der Tumor hat sich bei erhaltener Lunge komplett zurückgebildet. Universitätsklinikum Freiburg
    Lungenkrebs

    Berlin – Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET), eine moderne nuklearmedizinische Untersuchung, erleichtert bei Krebspatienten die Suche nach Metastasen. Das Verfahren hat sich vor allem bei Lungenkrebs bewährt, wie eine neue Studie aus den USA belegt. Demnach kann das PET mindestens ein Drittel der Patienten, die an einem Lungenkrebs erkrankt sind, vor einer unnötigen Operation bewahren. PET sollte daher auch in Deutschland routinemäßig vor einem solchen Eingriff eingesetzt werden, empfiehlt der Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner (BDN).

    Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom ist der häufigste Lungenkrebs, an dem vor allem männliche Raucher erkranken. In einem frühen Stadium ist die Krankheit durch eine Operation heilbar. Ob ein Eingriff in Frage kommt, hängt vor allem von der Ausdehnung des Tumors ab. Sind bereits mehrere Lymphknoten befallen oder haben sich Tochtergeschwüre in anderen Organen gebildet, ist es meist vorteilhafter, eine belastende Operation zu meiden und das Krebswachstum mit Radiotherapie, Chemotherapie und zielgerichteten Therapien zu bekämpfen. „Bei allen Patienten muss deshalb eine Suche nach Metastasen durchgeführt werden“, erläutert Professor Dr. med. Detlef Moka, Vorsitzender des BDN.

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