Verbesserte Präventionsmöglichkeiten für Gebärmutterhalskrebs

Querschnitt durch eine Gewebeprobe eines Gebärmutterhalstumors. Die Krebszellen enthalten hohe Mengen an LEDGF-Protein (braune Färbung). Quelle: Miriam Reuschenbach, Universitätsklinikum Heidelberg

Die Ergebnisse des von der Bayerischen Forschungs­stiftung geförderten Projekts „Immunzytometrie“ ­werden der Fachwelt bei einem Abschluss- Workshop am 10. November 2004 im Fraunhofer-­Institut für Integrierte Schaltungen IIS vorgestellt.

Eine leistungsfähige rechnerbasierte Diagnoseunterstützung bei Zelluntersuchungen – das war das Ziel des dreijährigen Forschungsprojekts „Immunzytometrie“. In einem Abschluss-Workshop am Fraunhofer IIS informieren die Projektpartner Fraunhofer IIS, Zeiss Vision GmbH, Rubikon AG und das Institut für Pathologie der Universität Freiburg über die im Projekt erreichten Ergebnisse auf dem Gebiet der immmunzytometrischen Prävention und Prognostik von Gebärmutterhalskrebs.

Der Sprecher des Verbundprojekts Robert Couronné-Schmidt vom Fraunhofer IIS: „Die Ergebnisse sind vielversprechend: Wir verfügen nun über leistungsfähige Werkzeuge für den computerassistierten zytologischen Arbeitsplatz, die die Zellfindung, Segmentierung und lernende Klassifikation unterstützen. Es wurde ein immunzytometrisches Verfahren erfolgreich evaluiert, mit dem die Wahrscheinlichkeit der Entartung einer Zelle hin zum Tumor prognostiziert werden kann.“

Computerassistierte Verfahren unter Nutzung moderner, multimodaler Mikroskopiesysteme können die Rate der Fehlklassifikationen im Bereich der Zytologie deutlich reduzieren. Konventionelle Untersuchungen von Zellproben sind nach wie vor abhängig von der Güte des Präparats und der Erfahrung des Personals. Dabei werden Proben falsch bewertet, d.h.Tumorzellen werden nicht erkannt bzw. gesunde Zellen als bösartig eingestuft. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Immunzytometrie“ wurden anhand von Referenzbilddatensätzen multimodale Bildverarbeitungskomponenten und ein rechnergestütztes Bewertungsverfahren für verbesserte immunzytometrische Untersuchungen entwickelt.

Zytologen und zytologischen Fachkräften wird damit ein effektives Verfahren bei der Befundung auffälliger Zellen zur Verfügung gestellt. Die Anwendung des Verfahrens ist auch für andere Arten von Zellen aus Mundschleimhaut, Sputum, Urin, Blut, etc. möglich. Derzeit finden Gespräche mit Industriepartnern zur Umsetzung der Ergebnisse in ein Produkt statt.

Weitere Informationen über die Arbeit des Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen finden Sie unter:
www.iis.fraunhofer.de

Pressemitteilung, Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Martina Spengler


Krebszeitung

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