Von Genitalrekonstruktion bis Organspendeskandal

Prof. Dr. med. Oliver Hakenberg - Quelle: Wahlers PR
Prof. Dr. med. Oliver Hakenberg - Quelle: Wahlers PR

Urologen diskutieren auf 65. DGU-Kongress was Deutschland bewegt

Dresden. Das Veranstaltungsformat ist neu und richtet sich insbesondere auch an die Medienvertreter: In sogenannten Öffentlichkeitsforen greift die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) auf ihrer 65. Jahrestagung in Dresden kontroverse Themen aus der Urologie auf. „Einige medizinisch strittige Themen haben in letzter Zeit scharfe gesellschaftliche Kontroversen ausgelöst.

Hier kann eine öffentliche wissenschaftliche Diskussion den sachlichen Meinungsbildungsprozess auf den verschiedensten Ebenen der Gesellschaft befördern“, erklärt DGU- und Kongresspräsident Prof. Dr. Michael Stöckle die Intention der Fachgesellschaft. DGU-Pressesprecherin Prof. Dr. Sabine Kliesch heißt deshalb alle interessierten Journalisten zum „Öffentlichkeitsforum 2“ am 27. September 2013, von 10.30 bis 12.00 Uhr in der Messe Dresden herzlich willkommen.

Die Themen des Forums bewegen ganz Deutschland. Die rituelle Zirkumzision etwa hielt die Republik im Sommer 2012 in Atem. Für die einen ist die inzwischen gefundene gesetzliche Regelung ein Kompromiss, für die anderen dagegen eine Grundrechtsverletzung. Mit Dr. Antje Yael Deusel referiert eine Urologin und Rabbinerin zum Thema.

Auch die Genitalrekonstruktion vor der Pubertät ist hierzulande heftig umstritten. Sie wird als Therapie gelobt, aber auch als Verstümmelung gescholten. Prof. Dr. Susanne Krege erläutert die Hintergründe.

Der Organspendeskandal hat das ganze Land schockiert. In der Folge sinkt in der Bevölkerung die Bereitschaft, nach dem Tod Organe zu spenden. DGU-Generalsekretär Prof. Dr. Oliver Hakenberg will diesen Prozess stoppen: „Das Verhalten einiger weniger ist keine Krise der gesamten Medizin und keine systemimmanente Katastrophe der Transplantationsmedizin.“

Nierenlebendspenden sind angesichts des Organmangels eine medizinische Alternative, doch das Für und Wider bewegt die Gemüter. Im Internet werden potentielle Lebendspender vor möglichen Folgen wie dem Erschöpfungssyndrom gewarnt. Medizinische Studien sehen indes keine körperlichen Nachteile für die Lebendspender, weiß Referent Prof. Dr. Paolo Fornara. „Die DGU hofft auf ein breites Medienecho ihrer neuen Öffentlichkeitsforen, um medizinisch fundierte Informationen zu aktuellen gesellschaftlichen Kontroversen in die Öffentlichkeit zu transportieren“, sagt Pressesprecherin Prof. Dr. Kliesch.

Das gilt natürlich ebenfalls für das „Öffentlichkeitsforum 1“, das schon am Vortag, dem 26. September 2013, von 13.00 bis 14.45 Uhr in der Messe Dresden die PSA-gestützte Früherkennung des Prostatakarzinoms thematisiert. Über deren Nutzen und Risiken wird derzeit heftiger denn je debattiert. Medienvertreter erwartet in der Messe Dresden ein voll ausgestattetes Pressezentrum. Die Eröffnungs-Pressekonferenz findet am Donnerstag, dem 26. September 2013, 15:00 bis 16:30 Uhr statt. Ein Pressegespräch mit DGU- und Kongresspräsident Prof. Dr. Michael Stöckle ist für den 27. September, 12:00 bis 13:00 Uhr geplant. Akkreditierungen sind bereits jetzt unter www.dgu-kongress.de/index.php?id=317 möglich.

Weitere Informationen:
DGU-Kongresspressestelle
Bettina-C. Wahlers
Sabine M. Glimm
Stremelkamp 17
21149 Hamburg
Tel: 040 – 79140560
Mobil: 0170 – 4827287
redaktion@bettina-wahlers.de
www.dgu-kongress.de
www.urologenportal.de

DGU-Kongress-Pressestelle, Bettina-Cathrin Wahlers, Sabine Martina Glimm

DGU-Kongress-App 2014 steht zum Downloaden bereit


Krebszeitung

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  • Ärzte der Frankfurter Universitätsklinik bei der minimalinvasiven Lobektomie mithilfe des Da-Vinci-Systems
    Lungenkrebs

    Ärzte der Frankfurter Universitätsklinik bei der minimalinvasiven Lobektomie mithilfe des Da-Vinci-SystemsBetroffene profitieren von der sehr effektiven und zugleich schonenden Methode. Nach Abschluss der Entwicklungsphase lernen internationale Mediziner am Uniklinikum.An der Frankfurter Uniklinik wurde ein europaweit einmaliges, wegweisendes Operationsverfahren entwickelt, um Lungenkrebs zu behandeln. Von dieser onkologischen Diagnose sind jedes Jahr neu etwa 50.000 Menschen in Deutschland betroffen.

    Bei der so genannten Lobektomie, also der Freilegung und Entfernung großer Gewebelappen, werden minimalinvasiv durch kleinstmögliche Zugänge in den Oberkörper befallene Lungenteile reseziert und geborgen. Daher ist diese Operation für Patienten um ein Vielfaches schonender als die bisherigen konventionell-chirurgischen Eingriffe.

    Mediziner aus ganz Europa kommen nach Frankfurt, um in dem Verfahren geschult zu werden. Bis heute ist die Uniklinik in Europa das einzige Haus, das die neuartige Methode anwendet. Die Entwicklung der Lungenlappenentfernungen dauerte 12 Jahre. Der Durchbruch kam 2011 mit der Verwendung der Da-Vinci-Methode. Die Entwicklungsphase ist nun abgeschlossen, sodass das Verfahren in die reguläre Anwendung geht. Es kann derzeit in Frankfurt schon rund 35 Patienten im Jahr zur Verfügung stehen.

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    Krebsthemen
    „Der Krebs und ich, wir haben uns arrangiert“, sagt eine Brustkrebspatientin, die sich in einer anhaltenden Remission befindet. Das heißt, das Tumorwachstum konnte gestoppt werden, geheilt ist die 47-Jährige aber nicht. Aktuell wird sie mit [...mehr lesen]

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