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Krebszeitung

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  • Brustkrebszellen - Quelle: Dr. Lutz Langbein, Deutsches Krebsforschungszentrum
    Brustkrebs

    Als erstes Zertifiziertes Brustzentrum in den neuen Bundesländern hat das Zentrum der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nun auch das erste Re-Audit – die jährliche Überprüfung – durch die Deutsche Krebsgesellschaft bestanden. Die Prüfer bescheinigen in ihrem Bericht der Einrichtung, ein „gelebtes Brustzentrum“ zu sein und sich auf dem richtigen, „vorbildlichen“ Entwicklungsweg zum Wohle der Patientinnen zu befinden, erklärt der Direktor des Brustzentrums, Professor Dr. Christoph Thomssen, zufrieden.

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  • Risiko der Krebserkrankung bei einer Infektion mit HPV - Quelle: Institut für Mikroökologie
    Krebsthemen

    Risiko der Krebserkrankung bei einer Infektion mit HPV - Quelle: Institut für MikroökologieIst Krebs ansteckend? Früher war die Antwort darauf eindeutig – nein! Doch so einfach ist es nicht. Denn heute wissen wir: allein im Jahr 2008 gingen zwei Millionen Krebserkrankungen auf Infektionen zurück. Die Übeltäter sind vor allem Helicobacter pylori, Hepatitis B und C-Viren und die humanen Papillomaviren.

    Während das Bakterium Helicobacter pylori ausschließlich für Magenkrebs verantwortlich ist und die Hepatitis-Viren „nur“ Leberkrebs verursachen, kann das humane Papillomavirus gleich an mehreren Orten zuschlagen. Über 151 verschiedene Typen des Papillomavirus wurden inzwischen beim Menschen entdeckt. Ihr Ziel sind die Zellen der Haut und der Schleimhaut.

    Die „Haut-Typen“ des Papillomavirus lassen Warzen entstehen und spielen möglicherweise bei bestimmten Hautkrebsarten eine Rolle. Die „Schleimhaut-Typen“ des Papillomavirus können unterschiedlich gefährlich sein: die Niederrisiko-Typen verursachen Warzen im Genitalbereich, die Hochrisiko-Typen können dagegen Gebärmutterhalskrebs auslösen.

    Neben dem Genitalbereich können die humanen Papillomaviren auch andere Schleimhautbereiche befallen. Zum Beispiel gehen auch Krebsarten im Mundrachenraum auf das Konto der Viren. Insgesamt verursachen die humanen Papillomaviren jedes Jahr 530.000 neue Krebsfälle, 275.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen.

    Gängige Maßnahmen zur Vorbeugung und Behandlung von Infektionen könnten die Krebsraten deutlich senken. Für bestimmte Hochrisiko-HPV-Typen gibt es seit einigen Jahren Impfstoffe. Besteht eine HPV-Infektion bereits, sollten die Betroffenen engmaschig zur Kontrolle gehen. Das Institut für Mikroökologie in Herborn weist zum Beispiel Infektionen mit dem humanen Papillomavirus nach.

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