Wer Tränen lacht, braucht sie nicht zu weinen!

Wer Tränen lacht, braucht sie nicht zu weinen

Erst Lungenkrebs und dann im letzten Jahr multiple Hirnmetastasen, die nicht heilbar sind. Eine tödliche Diagnose. Richard Kobel bewältigt sie auf seine humorvolle Art und seiner positiven Grundeinstellung. Ja, lebt mit seiner Familie ein glückliches Leben weiter, arrangiert sich mit seiner Erkrankung.

Richard Kobel aus der Schweiz beschreibt sein Leben mit dem Lungenkrebs.

Wer Tränen lacht, braucht sie nicht zu weinen„Eigentlich dachten wir alle, dass ich letzte Weihnachten nicht überleben würde. Auch die Mediziner,“ berichtet Richard Kobel.
Schaun mer mal…“.

Das ist sein Wahlspruch, der ihn durch sein Leben begleitet. Ein anderer, der ihm die Kraft gibt, an seinem Schicksal nicht zu zerbrechen ist:
„Das Leben ist ewig und die Liebe ist unsterblich und was wir den Tod nennen, ist nur der Horizont, hinter den wir nicht schauen können.“
Richard Kobel hat keine Angst vor dem Tod, hat nur Sorge um seine Angehörigen, wenn er gehen muss.

Krebs – Er trotzt ihm mit Humor

Zunächst sah alles gut aus
Im Herbst 2000 bei einem gemeinsamen Urlaub mit seiner Frau Christine bekam er die Diagnose Lungenkrebs. Eine schwere Zeit mit Operation, Strahlen- und Chemotherapie begann. Aber der Lungenkrebs schien heilbar zu sein. Seine Ärzte gaben ihm Hoffnung. Die Nebenwirkungen durch die Chemo, wie Haarausfall und des Kortisons waren zwar gravierend. Aber die Medikamente versprachen auch Heilung.

Dann im August letzten Jahres, als er glaubte das schlimmste hinter sich zu haben, die niederschmetternde Diagnose – multiple Hirnmetastasen! – Sein Todesurteil? – Keine Heilungschancen!

Richard Kobel begann damit, ein Tagebuch im Internet zu führen. Der Titel:
„Wer Tränen lacht, braucht sie nicht zu weinen!“

Jeden Tag schreibt er, wie er sich fühlt und beschreibt auf seine unverwechselbare humorvolle Art sein Leben mit seiner Familie, seinen Freunden und seinem Hund Leo. Das ist seine Art der Bewältigung seiner Krankheit. Bis heute kann jeder seine Geschichte unter www.kobel.li weiter verfolgen. Über 30.000 Besucher hat seine Homepage seitdem gehabt und viele Zuschriften bestärken ihn dazu weiter zu machen. Wer sein Tagebuch liest, nimmt Anteil an seinem Leben und kommt regelmäßig wieder, um zu sehen, wie es ihm und den seinen geht. Vielen konnte er mit seinem Tagebuch helfen, positiv mit ihrer Diagnose umzugehen und nicht an einer unheilbaren Krankheit zu verzweifeln.

Da viele Menschen jedoch keinen Internetzugang haben, hat er jetzt aus seiner Geschichte ein Buch gemacht:

„Wer Tränen lacht, braucht sie nicht zu weinen“ ist im Geest-Verlag erschienen und unter der ISBN 3-936389-67-5 für € 10,- erhältlich.

Das Buch wird ergänzt durch allgemeinverständliche Informationen rund um die Erkrankung, den Krankenhaus- und Arztberichten. Im letzten Kapitel kommt seine Frau Christine zu Wort. Sie schildert, wie sie die Krankheit ihres Mannes bewältigt und mit dieser schlimmen Diagnose umgeht:
„Heute sind Richard und ich so weit, dass wir jeden Tag versuchen, ein ganz gewöhnliches Leben zu leben, alles anzunehmen wie es kommt und Freude zu empfinden an den kleinen Dingen. Sein Lebens- und Überlebenswille und die Rückkehr in einen halbwegs „normalen“ Alltag hat uns zur Erkenntnis gebracht, dass wir fern von allen Statistiken und Prognosen glücklich sein können.

Weitere Informationen unter: www.selbsthilfe-lungenkrebs.de

Weitere Informationen zum Lungenkrebs können Sie hier finden:
https://mensch-und-krebs.de/category/krebsthemen/lungenkrebs/


Krebszeitung

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  • Der Weg des Katheters bei der Selektiven Internen Radiotherapie - Quelle: SIRT
    Leberkrebs

    Netzwerk der Expertengruppe Selektive Interne Radiotherapie nun im gesamten deutschsprachigen Raum verfügbar

    Der Weg des Katheters bei der Selektiven Internen Radiotherapie - Quelle: SIRTBerlin, 29. Januar 2013. Seit einem Jahr informiert die Expertengruppe Selektive Interne Radiotherapie über die Behandlung von Tumoren und Metastasen in der Leber mit der SIRT. Bislang bündelte sie auf ihrer Webseite www.leberkrebstherapie.org vor allem Informationen für Patienten und Ärzte aus Deutschland. Ab heute stehen die Experten auch Ärzten und Patienten aus Österreich und der Schweiz für Fragen rund um die Selektive Interne Radiotherapie (SIRT) zur Verfügung. Unterstützung erhalten sie dabei vom Neu-Mitglied und Schweizer SIRT-Experten PD Dr. Niklaus Schäfer vom UniversitätsSpital Zürich.

    Krebs in der Leber wird oftmals erst dann entdeckt, wenn er nicht mehr operativ entfernt werden kann. Viele Klinken setzen dann auf die Selektive Interne Radiotherapie (SIRT) – eine Behandlung, bei der winzige, radioaktive Kunstharzkügelchen den Tumor gezielt im Inneren des Körpers bestrahlen und ihn so stark verkleinern können.

    Bislang waren präzise und zuverlässige Informationen zur Therapie für Patienten und zuweisende Ärzte schwer zu finden. Um dem abzuhelfen, hat die Expertengruppe Selektive Interne Radiotherapie im vergangenen Jahr das Webportal www.leberkrebstherapie.org ins Leben gerufen – bislang mit dem Schwerpunkt Deutschland.

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  • Kongress - pixabay
    DGU-Kongress 2013

    DGU und europäische Grundlagenforscher tagen unter einem Dach

    International und wissenschaftlich ausgerichtet: So präsentiert sich der 65. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vom 25. bis 28. September 2013 in der Messe Dresden. Rund 7000 Teilnehmer werden zum weltweit drittgrößten Urologen-Kongress erwartet, der erstmals gemeinsam mit der Jahrestagung der europäischen urologischen Grundlagenforscher, der „EAU Section of Urological Research“ (ESUR), stattfindet und die Tumorerkrankungen von Harnblase, Nieren, Prostata und Hoden in den Mittelpunkt stellt.

    „Die gemeinsame Tagung von DGU und ESUR bietet eine große Chance, den Dialog an der Schnittstelle zwischen Klinik und Labor zu fördern und damit Innovationskraft und Fortschritt zu erzeugen“, sagt DGU- und Kongresspräsident Prof. Dr. Michael Stöckle. Medizinischer Fortschritt im Kampf gegen Krebs steht dabei an vorderster Stelle, denn Urologen behandeln rund ein Viertel der Krebserkrankungen in Deutschland. Neue Tumormarker, individualisierte Krebstherapien und die risikoadaptierte Tumornachsorge werden in Dresden ebenso thematisiert wie die PSA-gestützte Früherkennung des Prostatakarzinoms. „Ziel ist es, die hitzige fachliche und öffentliche Debatte um den PSA-Test in eine sachliche Diskussion im Klima gegenseitigen Vertrauens zu überführen“, so der Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie am Universitätsklinikum des Saarlandes. Experten aus der Urologie, dem Bereich der Prostatakrebs-Selbsthilfe und aus dem Gesundheitswesen werden den Diskurs in Dresden aufnehmen.

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