www.probase.de: Informationen im Internet über große deutsche Studie zum Prostatakrebs-Screening

Referenten der Pressekonferenz beim Deutschen Krebskongress 2014

Interessierte umfangreiche Informationen über die große deutsche Studie PROBASE, in die ab 2014 an vier Studienzentren bundesweit (Universitätsklinikum Düsseldorf, Universitätsklinikum Heidelberg, Klinikum rechts der Isar der TU München, Medizinische Hochschule Hannover) über einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt 50.000 Männer eingeschlossen werden.

Ziel der PROBASE-Studie ist eine Optimierung des Prostatakrebs-Screenings mithilfe des PSA-Werts. Sie untersucht die Hypothese, ob in Abhängigkeit von der Höhe eines einmalig bestimmten PSA-Werts im Alter von 45 Jahren ein risikoadaptiertes Vorgehen bei der Prostatakrebs-Vorsorge möglich ist.

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Wolfgang Bosbach, MdB, und unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Albers vom Universitätsklinikum Düsseldorf sowie Prof. Dr. Nikolaus Becker aus der Abteilung für Krebsepidemiologie am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg. Es wird gefördert von der Deutschen Krebshilfe. Dieser Ansatz zur Optimierung des PSA-Screenings wurde bisher noch in keiner Studie weltweit systematisch und prospektiv untersucht.

Er soll bei der Prostatakrebs-Vorsorge unnötige Folgeuntersuchungen und -behandlungen minimieren, die beim derzeit üblichen Vorgehen ein Problem darstellen. Bei den Teilnehmern der PROBASE-Studie handelt es sich um gesunde 45-jährige Männer, die über die Einwohnermeldeämter eingeladen werden. Eine selbständige Teilnahme ist nicht möglich, weil es sich um eine epidemiologische Studie handelt, die sonst in der Auswahl der Teilnehmer verzerrt wäre. Die Studie endet für die Männer im Alter von 60 Jahren.

Die Website www.probase.de liefert Hintergrundinformationen zur Studie, etwa zu den Zielen, den Teilnehmern, den Argumenten für eine Teilnahme, dem Ablauf und den beteiligten Zentren. Zudem finden sich hier Basistexte zum Prostatakrebs und Tipps zu weiterführenden Adressen, Links und Broschüren rund um das Thema Prostatakrebs, Prostatakrebs-Vorsorge und klinische Studien.

Kontakt:
Univ. Prof. Dr. Peter Albers
Direktor der Urologischen Klinik Universitätsklinikum Düsseldorf
Moorenstr. 5
40225 Düsseldorf
Tel.: (0211) 811 811 0
urologie@uni-duesseldorf.de

Pressekontakt:
Dr. Daniela Christmann
dkg-web.gmbh presse/public relations
Str. des 17. Juni 106-108
10623 Berlin
Tel.: (030) 810 316 301
daniela.christmann@dkg-web.de

Die Problematik von Studien zum Prostatakrebs


Krebszeitung

--Download www.probase.de: Informationen im Internet über große deutsche Studie zum Prostatakrebs-Screening als PDF-Datei --


  • Hodgkin/Reed-Sternberg (HRS)-Zellen - Quelle: nature com
    Lymphome

    Kongress diskutiert Ergebnisse zu neuen Krebsmedikamenten

    Vom 12.-15. Oktober 2013 findet das 9. Internationale Hodgkin Symposium im Kölner Gürzenich statt. Rund 1.000 Ärzte und Wissenschaftler aus aller Welt diskutieren aktuelle Erkenntnisse zum Hodgkin Lymphom – einer Krebserkrankung des lymphatischen Systems, von der in Deutschland jedes Jahr rund 2.000 zumeist junge Menschen betroffen sind. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen aktuelle Studienergebnisse zu neuen Wirkstoffen, von denen erwartet wird, dass sie mittelfristig die Chemo- und Strahlentherapien bei dieser Tumorerkrankung ersetzen können. Veranstalter ist die Deutsche Hodgkin Studiengruppe (GHSG) unter der Leitung von Prof. Dr. med. Andreas Engert (Uniklinik Köln).

    Unbehandelt führt das Hodgkin Lymphom zum Tod. Doch durch stetig verbesserte Therapieregime, bei denen mehrere chemotherapeutische Substanzen kombiniert und gegebenenfalls durch eine strahlentherapeutischen Behandlung ergänzt werden, können inzwischen über 80 Prozent der Erkrankten geheilt werden. In den vergangenen Jahren war es das Ziel der Ärzte und Wissenschaftler, die Aggressivität der Therapien zu verringern. Mit Spannung wird auf dem Kongress deshalb die Endauswertung der HD13-Studie der Kölner Hodgkin Studiengruppe erwartet, die möglicherweise den bislang geltenden Therapiestandard für Hodgkin- Patienten in frühen Stadien in Frage stellen und eine weitere Therapiereduzierung für diese Patientengruppe nahe legen wird.

    […mehr lesen]

  • Über die Oberschenkelarterie (Arteria femoralis) führt der Radiologe den Katheter bis an die Gefäße heran, die das Myom mit Blut versorgen. D. Klemm 1998
    Multiples Myelom - Plasmozytom

    Beim Knochenmarkkrebs, dem Multiplen Myelom, existieren zwei „Schreibweisen“ des Gens für das Protein Cyclin D1. Wissenschaftler entdeckten, dass eine krebsspezifische Mutation nicht rein zufällig auftritt, sondern durch eine Genvariante begünstigt werden könnte.

    Das Multiple Myelom ist eine Erkrankung der Antikörper produzierenden Immunzellen. Es wird oft als Knochenmarkkrebs bezeichnet, da sich die Krebszellen typischerweise hier ansiedeln. Die seltene Krebserkrankung ist durch ein komplexes Spektrum an Erbgutveränderungen gekennzeichnet. Bei einer Gruppe der Myelome sind bestimmte Erbgutabschnitte vervielfältigt, bei einer anderen sind typischerweise ganze Chromosomenabschnitte umgelagert, es handelt sich um so genannte Translokationen.

    […mehr lesen]

Google News – Gesundheit