Zerstörung von Tumor-Stammzellen durch Killerzellen

Eine Krebszelle (rot) wird von zwei Killer-T-Zellen (orange) attackiert.

München – Dem Münchner Krebsforscher Dr. Ulrich Kübler ist es erstmals gelungen, die Zerstörung maligner humaner Tumor-Stammzellen durch die Killerzellen eines Patienten mit der Kamera festzuhalten. Das unter www.kueblergmbh.com veröffentlichte Webvideo zeigt diesen aus medizinischer Sicht beeindruckenden Vorgang sogar in all seinen Einzelheiten. Möglich machte diese Aufnahmen erst ein neues Krebstherapie-Verfahren, dass das private Forschungsinstitut Küblers über Jahre hinweg entwickelt hatte.

Erstmals Filmaufnahmen von der Zerstörung maligner Tumor-Stammzellen durch Killerzellen im Internet zu sehen

Die natürlichen Killerzellen – auch LAK-Zellen genannt – wurden zuvor mittels Apherese aus dem Blut des Patienten gewonnen und durch Biomarker – das sind Proteine, welche sich nur an Krebszellen anheften und deshalb für die Killerzellen als Erkennungsmarker dienen – aktiviert. Die Killerzellen wurden somit in die Lage versetzt, die Tumor-Stammzellen zu erkennen und diese durch Injektion von Perforin in die Zell-Apoptose, den programmierten Zellentod, zu treiben.

„Es ist ein gutes Omen, dass genau in dem Zeitraum, wo über den weiteren Umgang von embryonalen Stammzellen nachgedacht, wird, aufgezeigt wird, wie man Krebs heilen kann“, erklärte Dr. Kübler anlässlich der Veröffentlichung der Filmaufnahmen. Zugleich übte der Experte Kritik an bildgebenden Verfahren wie die Computertomographie, die bei der Krebsfrüherkennung zum Einsatz kommen. „Diese Methoden zur Krebsfrüherkennung greifen viel zu spät, da sie Tumore in der Regel erst ab einer Kantenlänge von 5mm erkennen. Mit der Isolierung und Analyse von Tumor-Stammzellen im Blutkreislauf hingegen, können Tumore schon in einem viel früheren Stadium aufgespürt werden“, so Kübler.

Das von ihm geleitete private Forschungsinstitut hat sich auf die Diagnostik und Therapie von Krebs spezialisiert. Es entwickelte unlängst neuartige, erfolgreiche Strategien und Verfahren zur Krebsfrüherkennung und -bekämpfung, darunter Immuntherapien. „Unser vorrangiges Ziel ist es, Krebs ohne Operation, Chemotherapie und Bestrahlung zu heilen. Was viele Menschen noch für Zukunftsmusik halten, ist heute schon weitestgehend realisierbar“, erläutert Dr. Kübler.

Weitere Informationen sowie das Web-Video finden sich unter www.kueblergmbh.com beziehungsweise können per E-Mail an kueblergmbh@pressedesk.de angefordert werden.

Über Dr. med. Ulrich Kübler:

Dr. med. Ulrich Kübler ist O­nkologe. Er absolvierte sein Medizin-Studium – mit den Schwerpunkten Biochemie und Tumorimmunologie – an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Nach erfolgreicher Promotion zum Dr. med. 1977 betrieb Kübler umfassende Forschungsarbeiten in den Vereinigten Staaten. Heute leitet er die von ihm gegründete Dr. Kübler GmbH, ein privates Forschungsinstitut, das in der Lage ist, menschliche Tumorzellen zu gewinnen, aufzubewahren sowie dagegen Therapiestrategien zu entwickeln. Dr. Kübler ist Inhaber nationaler und internationaler Patente auf dem Gebiet der Medizin und Biotechnologie.

Internet: www.kueblergmbh.com

Pressemitteilung der Dr. Kübler GmbH


Krebszeitung

--Download Zerstörung von Tumor-Stammzellen durch Killerzellen als PDF-Datei --


  • Hautnah betrachten - Hautkrebs früh erkennen - Quelle: Patientenratgeber der Deutschen Krebshilfe
    Krankenkassen

    Heute, am 1. Juli 2008 startet das Angebot einer neuen Krebs-Früherkennungsuntersuchung: Alle gesetzlich Versicherten ab dem Alter von 35 Jahren haben dann alle zwei Jahre Anspruch auf eine qualitätsge­sicherte kostenlose Hautkrebsuntersuchung. In Deutschland befinden sich derzeit mindestens 870.000 Hautkrebs-Patienten in medizinischer Behandlung. Seit 1980 hat sich die jährliche Neuerkrankungsrate für das maligne Melanom (.schwarzer Haut­Krebs‘) verdreifacht. Bei Basalzellkarzinom und Spinozellulärem Karzinom (.heller Hautkrebs‘) treten heute sechs bis neun Mal mehr Neuerkrankun­gen auf als vor 35 Jahren. Die Ursache: ein geändertes Freizeitverhalten mit Sonnenurlauben rund um das Jahr sowie häufige Solarienbesuche. Die Deutsche BKK beantwortet in diesem Artikel die wichtigsten Fragen rund um das Hautkrebsscreening. Lesen Sie noch mehr zum Thema in unserem Artikel.

    […mehr lesen]

  • Abb. 1: Gesamtüberleben in der Studie COU-AA-301 unter Abirateronacetat (AAP) vs. Placebo (PP) (jeweils plus Prednison oder Prednisolon) seit der ersten Docetaxel-Dosis (modifiziert nach [2]).
    Prostatakrebs

    Durch die Zulassung von neuen Wirkstoffen und deren sequentiellen Einsatz hat sich die Prognose beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC), die lange Zeit sehr schlecht war, in den letzten Jahren erheblich verbessert. So erzielte zunächst Docetaxel plus Prednison (DP) in dessen Zulassungsstudie TAX 327 ein medianes Überleben von 19,2 Monaten1. Im September 2011 wurde dann Abirateronacetet (Zytiga®) in Kombination mit Prednison/Prednisolon (AAP) für die Therapie des mCRPC zugelassen, wenn die Erkrankung während oder nach einer Docetaxel-haltigen Chemotherapie progredient ist. Eine aktuelle Auswertung der Zulassungsstudie von AAP zeigt, dass sich durch den sequentiellen Einsatz von Docetaxel firstline sowie Abirateronacetat mit Prednison/Prednisolon secondline das mediane Überleben der Patienten, gemessen ab der ersten Docetaxelgabe (DP), auf im Median 32,6 Monate verlängerte2.

    mCRPC nach Docetaxel: Neue Auswertungen zum Gesamtüberleben aus der COU-AA-301 Studie

    In der explorativen Post-hoc-Analyse, die im Juni auf dem ASCO Annual Meeting 2012 vorgestellt wurde, untersuchten Goodman et al. den Überlebensvorteil unter Abirateronacetat mit Prednison/Prednisolon (AAP) in Abhängigkeit von der Docetaxel-Vortherapie, um dessen Robustheit zu evaluieren2. Abirateronacetat (n=797) hatte in der Studie COU-AA-301 bei mCRPC-Patienten nach Versagen von ein bis zwei Chemotherapie-Regimen inklusive Docetaxel das mediane Überleben gegenüber Placebo (n=398) (je plus Prednison/Prednisolon: AAP vs. PP) signifikant um 4,6 Monate verlängert (15,8 vs. 11,2 Monate, Hazard Ratio 0,74, p<0,0001)3.

    […mehr lesen]

Google News – Gesundheit