Zum Weltkrebstag am 4. Februar globale Kampagne

Überlebensraten von Kindern und Jugendlichen mit Krebs - Quelle: Deutsches Kinderkrebsregister Mainz
Überlebensraten von Kindern und Jugendlichen mit Krebs - Quelle: Deutsches Kinderkrebsregister Mainz

Bonn (jft) – Unter dem Motto „Mein Kind bedeutet mir alles“ findet am 4. Februar der Weltkrebstag 2006 statt. Ausgerufen hat diesen Tag die Union International Contre le Cancer (UICC). Weltweit informieren Patientenverbände, Gesundheitsbehörden sowie Forschungs- und Therapiezentren über den Kampf gegen Krebserkrankungen im Kindesalter. Dabei klären sie darüber auf, wie sich Tumoren erkennen lassen und wie sie angemessen und erfolgreich behandelt werden können.

Krebs bei Kindern erkennen und behandeln

Krebs ist weltweit die zweithäufigste Todesursache bei Kindern im Alter bis zu 14 Jahren. Jedes Jahr erkranken weltweit mehr als 160.000 Kinder neu an Krebs (Quelle: International Agency for Research o­n Cancer), in Deutschland sind es 1.800 Kinder pro Jahr. Eine sichere Diagnose und qualitätsgesicherte Behandlung erhöhen die Chance, dass ein krebskrankes Kind geheilt wird.

„Die Schreckensbotschaft ‚Ihr Kind hat Krebs‘ erschüttert das Leben der ganzen Familie“, sagt Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe. „Nichts ist mehr wie es war. Nicht nur die Diagnose selbst, sondern auch die lange Zeit der Behandlung mit Operationen, Strahlen- und Chemotherapie sind körperlich und seelisch extrem belastend. Glücklicherweise sind die Forschritte in der Kinderonkologie wirklich beeindruckend: Drei von vier krebskranken Kindern können heute in Deutschland geheilt werden.“

Diese Heilungserfolge sind vor allem den Therapie-Optimierungsstudien zu verdanken, durch welche die Behandlung in den letzten Jahren immer weiter verbessert wurde. Die Deutsche Krebshilfe fördert fast alle derzeit laufenden Therapiestudien in der deutschen Kinderonkologie. Die Organisation unterstützt darüber hinaus den Auf- und Ausbau von Familienhäusern und Elternwohnungen in Kliniknähe. Diese machen es möglich, dass die Eltern während der oft monatelangen Behandlungen bei ihrem kranken Kind sein können. Außerdem hilft die Deutsche Krebshilfe dabei, die Ausstattung von Kinderkrebs-Zentren zu verbessern.

Die erfolgreiche Arbeit der Deutschen Krebshilfe ist nur durch die freiwilligen Zuwendungen der Bürgerinnen und Bürger möglich. Öffentliche Mittel stehen ihr nicht zur Verfügung.

„An Krebs erkrankte Kinder haben eine doppelt so hohe Heilungsrate wie erwachsene Krebs-Patienten“, sagt Isabel Mortara, Executive Director des Internationalen Krebsverbandes UICC in Genf. „Um jedes Jahr tausende Kinderleben zu retten, ist es jedoch von größter Bedeutung, dass der Krebs bei Kindern frühzeitig erkannt und der Zugang zur Therapie in den Entwicklungsländern verbessert wird. Derzeit erhalten nur 20 Prozent der krebskranken Kinder in der Dritten Welt die notwendige medizinische Versorgung. Wir müssen dafür sorgen, dass Krebserkrankungen auf der ganzen Welt geheilt werden können.“

Weitere Informationen zum Thema „Krebs im Kindesalter“ gibt es im Internet unter:
www.krebshilfe.de und www.mychildmatters.org sowie unter Telefon 02 28/ 7 29 90-0.

Spendenkonto der Deutschen Krebshilfe:
Kontonr.: 90 90 93 bei der Sparkasse KölnBonn (BLZ 380 500 00).

Symptome von Krebserkrankungen bei Kindern

Die häufigsten Krebskrankheiten bei Kindern sind Leukämien (Blutkrebs), Tumoren des Nervensystems und Lymphome.

Folgende Beschwerden können auf eine Krebserkrankung hinweisen:

  • Anhaltender, unerklärlicher Gewichtsverlust und Fieber,
  • Blässe,
  • Kopfschmerzen – oft in Verbindung mit frühmorgendlichem
    Erbrechen,
  • ungewöhnliche Schwellungen,
  • ein massiver Blähbauch und Bauchschmerzen,
  • Anschwellen des Kopfes,
  • häufiges Auftreten von starken Blutergüssen und Blutungen,
  • weißer Schimmer im Auge (das so genannte „Katzenauge“) und
  • plötzliche Veränderungen der Gemütslage oder des Verhaltens.

Bei anhaltenden Beschwerden sollte unbedingt ein Experte zu Rate gezogen werden, um eine Tumorerkrankung auszuschließen oder zu bestätigen und gegebenenfalls rasch eine Behandlung einzuleiten.

Pressemitteilung der Deutschen Krebshilfe


Krebszeitung

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  • Solarium - pixabay
    Deutsche Krebshilfe

    Bonn/Hamburg (jft) – Jeder Solarienbesuch erhöht das Hautkrebsrisiko. Und je früher ein junger Mensch damit beginnt, desto größer wird sein Lebenszeitrisiko. Jugendschutz ist daher nötig: Heute, am 19. Juni 2009, hat der Bundestag eine gesetzliche Regelung zur Solariennutzung beschlossen. Zukünftig soll es Minderjährigen nicht mehr gestattet sein, Solarien in Sonnenstudios oder sonstigen öffentlich zugänglichen Räumen zu benutzen. „Das Solarienverbot für Jugendliche unter 18 Jahren ist wichtig, um junge Menschen zu schützen. Wir freuen uns daher sehr über diese neue gesetzliche Regelung“, erklärt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe.

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    Hautkrebs

    (Berlin, 10.11.2004) Die Zahl der Patienten mit Hautkrebs steigt in den nächsten Jahren stark an. Prof. Dr. Wolfram Sterry, Direktor der Hautklinik der Berliner Charité, rechnet mit jährlich über 200.000 Neuerkrankungen allein in Deutschland. HTTC-Logo„Hautkrebs ist damit längst zu einer Volkskrankheit geworden“, erklärte Sterry anläßlich der Eröffnung des Haut Tumor Centrum Charité (HTCC). In dem neuen Therapiezentrum werden jährlich 20.000 Hautkrebspatienten aus Deutschland und ganz Europa nach dem aktuellsten Stand der Wissenschaft behandelt.

    Das HTCC versteht sich als interdisziplinäres Netzwerk, in dem Kräfte aus Forschung und klinischer Praxis zum Wohle des Patienten gebündelt werden. Im HTCC werden alle Formen von Hauttumoren in eng aufeinander abgestimmten Bereichen versorgt. Hierzu zählen auch der Basalzellkrebs (Basaliom) und der Stachelzellkrebs (Spinaliom), die weltweit meist verbreiteten Hauttumore. Die Berliner Experten erwarten bei diesen Krebsformen einen besonders deutlichen Anstieg und halten künftig 150.000 bzw. 50.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland für wahrscheinlich.

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