Zur Kommentierung freigegeben: Patientenleitlinie „Krebs der Speiseröhre“

Die schluckbare Kamera (hier in ihrer Halterung) lässt sich in der Speiseröhre stoppen, rauf- und runterbewegen und drehen. So können Ärzte den Übergang zwischen Speiseröhre und Magen genau untersuchen. - Fraunhofer

Laienverständliche Versionen ärztlicher Leitlinien sind im Leitlinienprogramm Onkologie verpflichtend. Jetzt steht die neue Patientenleitlinie „Krebs der Speiseröhre“ bis zum 4. Februar 2016 zur öffentlichen Konsultation im Internet bereit. Betroffene, Interessierte und Experten sind eingeladen, den Text kritisch zu lesen und dem Redaktionsteam ihre Kommentare zu schicken.

Die Patientenleitlinie richtet sich an Menschen, bei denen Krebs der Speiseröhre festgestellt wurde, oder bei denen der Verdacht darauf besteht. Mit der Situation umzugehen, ist oft nicht leicht. Die Erkrankung wirft viele Fragen auf und wirkt sich auf das gewohnte Leben der Betroffenen und Angehörige aus.

Damit Patienten kompetent an ihrer Behandlung mitwirken können, hat ein Redaktionsteam die Patientenleitlinie „Krebs der Speiseröhre“ erarbeitet. So erhalten Betroffene genaue Informationen darüber, nach welchen Kriterien und Maßgaben ihre Krankheit idealerweise behandelt werden sollte. Die Broschüre beruht auf den Handlungsempfehlungen der ärztlichen S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Plattenepithelkarzinome und Adenokarzinome des Ösophagus“ des Leitlinienprogramms Onkologie und damit auf dem besten derzeit verfügbaren medizinischen Wissen.

Entwickelt wird die Patientenleitlinie im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie, das gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Deutschen Krebshilfe (DKH) getragen wird und die Verbesserung der Versorgung krebskranker Menschen zum Ziel hat. Patientenvertreter und Ärzte aus dem Kreis der Leitlinienautoren haben die Patientenleitlinie gemeinsam erstellt. Betreuung und Redaktion erfolgten durch das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin.
Interessierte aus Fachkreisen und Selbsthilfeorganisationen sowie Betroffene können jetzt den Entwurf der Patientenleitlinie kostenfrei herunterladen und begutachten. Bis zum 4. Februar 2016 haben sie die Möglichkeit, diese Fassung zu kommentieren, Verbesserungsvorschläge zu machen oder Ergänzungen vorzuschlagen. Für die Begutachtung steht auch ein Fragebogen zur Verfügung. Das Redaktionsteam sichtet alle Rückmeldungen und entscheidet dann über deren Berücksichtigung in der endgültigen Version.

Kontaktdaten und Ansprechpartnerin:
Svenja Siegert, Ärztin
Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin
TiergartenTower, Straße des 17. Juni 106-108
10623 Berlin
Telefon: 4005-2501/-2508
Fax: 030 4005 2555
Email: patienteninformation@azq.de


Weitere Informationen:

http://www.patienten-information.de/mdb/edocs/pdf/literatur/speiseroehrenkrebs-k…Konsultationsfassung
http://www.patienten-information.de/mdb/edocs/word/speiseroehrenkrebs-konsultati… Fragebogen Rückmeldung
http://leitlinienprogramm-onkologie.de/Patientenleitlinien.8.0.html Übersicht Patientenleitlinien des Leitlinienprogramms Onkologie

Pressemitteilung
Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin, Corinna Schaefer M.A.,
07.01.2016

Ernährungsmythen bei Krebs


Krebszeitung

--Download Zur Kommentierung freigegeben: Patientenleitlinie "Krebs der Speiseröhre" als PDF-Datei --


  • Brustkrebszellen - Quelle: Dr. Lutz Langbein, Deutsches Krebsforschungszentrum
    Brustkrebs

    Brustkrebszellen - Quelle: Dr. Lutz Langbein, Deutsches KrebsforschungszentrumResistenzen gegen Medikamente sind der Hauptgrund dafür, dass Brustkrebs bei vielen Patientinnen nicht wirksam bekämpft werden kann. Wissenschaftlern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum ist es nun gelungen, Tamoxifen-resistente Brustkrebszellen mit Hilfe eines winzigen RNA-Moleküls wieder empfindlich für das Medikament zu machen. Die RNA-Schnipsel unterdrücken die Bildung eines Proteins, das das Krebswachstum fördert. Hinweise darauf, dass sie auch klinisch eine Rolle spielen, fanden die Forscher in Gewebeproben von Brusttumoren.

    Viele Brustkrebspatientinnen erhalten das Medikament Tamoxifen. Der Wirkstoff blockiert die Wirkung des Östrogens und unterdrückt dadurch die Wachstumssignale des Hormons in den Krebszellen. Während der Entwicklung von Resistenzen gegen das Medikament schalten Tumorzellen auf ein anderes Wachstumsprogramm um: Sie verändern Verhalten und Gestalt, werden beweglicher und erlangen auch die Fähigkeit, in umgebende Gewebe einzudringen. Diese Veränderungen beobachteten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum um PD Dr. Stefan Wiemann auch an Tamoxifen-resistenten Brustkrebszellen.

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  • Das Deutsche Krebsforschungszentrum - dkfz - in Heidelberg
    dkfz

    Das Deutsche Krebsforschungszentrum fordert in zwei neuen Veröffentlichungen über Zusatzstoffe in Tabakerzeugnissen ein Verbot aller derjenigen Zusatzstoffe, die nachgewiesenermaßen krebserzeugend sind oder im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen, sowie aller Zusatzstoffe, die durch den Verbrennungsvorgang im Zigarettenrauch krebserzeugende Substanzen entstehen lassen.

    Verbraucherschutz zwingend notwendig

    Ebenso wird ein Verbot aller Substanzen, die zur Suchtentwicklung beitragen oder die Inhalation von Zigarettenrauch erleichtern, gefordert. Bei kritischer Prüfung der erlaubten Zusatzstoffe ist festzustellen, dass sie den Herstellern riesige chemische Freiräume lassen. Erlaubt sind undefinierte Aromengemische, Früchte, Säfte, Öle, Pflanzenextrakte, Harze, Mehle, Schleime, Metalloxidstäube und viele andere.

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